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Vereinsausflug Südtirol

NaturKulturGenuss Vinschgau vom 13. - 15.10.2023


Am Freitag, den 13.(10.), pünktlich um 06.00 Uhr, konnte Anita 44 Teilnehmer bei der St. Josef Kirche in Rankweil zu unserer Fahrt begrüßen. Unser Chauffeur Bernhard kutschierte uns erstmal nach Ried zur Rieder Stuben, wo wir bei reichhaltigem Frühstücksbuffet genug Zeit hatten, die erste Stärkung zu uns zu nehmen.

Nach dem Frühstück ging es um 08.15 Uhr weiter zum Kloster Marienberg mit Foto-Stopp am Reschen See, der nach Bauarbeiten wieder gut gefüllt war.

Im Kloster Marienberg, dessen markantes Merkmal die 365 Fenster sind und das auf einer Anhöhe thront, wurden wir bereits zu unserer Führung in der Kirche samt Marienkapelle erwartet. Im Anschluss besichtigten wir in 2 Gruppen die Krypta und die vom Architekten Werner Tscholl (der uns auf dieser Fahrt noch weitere Male „begegnen“ sollte) neu gestaltete Bibliothek, die über 145.000 Bücher beheimatet, unter anderem Gutenberg-Bibeln aus dem 15. Jahrhundert sowie eine Reiseapotheke, deren „Kügelchen“ an die heutigen Globuli erinnerten.

Weiter ging es nach Glurns, zum Gasthaus „Grüner Baum“, zum Mittagessen, wo auch unser Reiseleiter Michael Gasser dazustieß. Nach dem Essen besichtigten wir wieder in 2 Gruppen die erste und einzige Whiskey-Destillerie „Puni“ (ebenfalls vom Architekten Werner Tscholl geplant) samt Whiskey-Verkostung. Danach ging es durch die kleinste Stadt Südtirols mit ihrer 10 Meter hohen Ringmauer, 3 Stadt- und 7 Wehrtürmen. Bei dieser Stadtführung erfuhren wir u. a., dass der letzte Misthaufen erst vor 1 Jahr aus der Stadt verschwand.

Gut beladen mit verschiedenen Whiskeys und anderen guten Tropfen ging es um 17.00 Uhr weiter in unser Quartier, dem Parkhotel zur Linde in Schlanders, wo wir beim Abendessen und dem einen oder anderen Betthupferl den Tag ausklingen ließen.


Am Samstag ging es nach Laas zum Marmorwerk, wo wir von Amadeus eine interessante Führung durch das Marmorwerk, den Friedhof mit seinen ausschließlich aus Laaser Marmor bestehenden Grabsteinen, und die Apsis der Laaser Kirche, bekamen. Die Apsis wurde aus Laaser Marmor gebaut, später zu einer Sakristei umgebaut und im Jahr 1973 mit 80 Prozent der Originalsteine rekonstruiert. Aus den Erzählungen von Amadeus konnte man die Leidenschaft für „seinen“ Laaser Marmor regelrecht heraushören. Dann führte er uns noch zu einem „Stadel“, den sein Vater als Atelier für Führungen geschaffen hat. Dort bekamen wir eine Diashow gezeigt und erfuhren Interessantes über den Abbau des Marmors von früher.

Zum Mittagessen fuhren wir ins Martelltal ins Hotel Waldheim. Dort blieb kulinarisch kein Auge trocken.

Im Anschluss besichtigten wir die Stephanus-Kapelle, die als Sixtinische Kapelle Südtirols gilt. Die Malereien an der Wand stammen aus der Erbauungszeit und wurden original so belassen. Selbst der Boden und die Bänke stammen aus dieser Zeit.

Danach wurde ein kleines Stück einer Waal-Wanderung angeboten, für diejenigen die Lust hatten. Und es waren einige. Manche nutzten die Gelegenheit, um Botanik für die Krippenkurse zu sammeln.

Wer noch nicht genug hatte, der begleitete unseren Reiseleiter in Schlanders noch zu einer weiteren Waal-Wanderung samt Fußgängerzone, die anderen genossen den Wellnessbereich oder ein Getränk an der Bar vor dem Abendessen.

Am Sonntag hieß es früh aufstehen, denn da ging es bereits um 08.00 Uhr nach Meran zur City Vinothek der Kellerei Meran mitten in der Stadt. Nach einer interessanten Stadtführung mit Christoph erhielten wir um 10.00 Uhr eine Führung zur Besichtigung der Vinothek und des historischen Weinkellers (auch diese wurde von Architekt Werner Tscholl gestaltet) sowie der Destillerie von Meran. Hier genossen wir eine Sekt-, Wein- und Grappa-Verkostung.

Im Anschluss nutzten wir die Freizeit; bei einem Mittagessen, Spaziergang, Besichtigung des Umzugs im Rahmen des Traubenfests, ….

Um 16.00 Uhr hieß es Abschied nehmen vom Vinschgau. Jedoch noch nicht ganz. Denn Anita machte noch ein Krippenmuseum in Reschen ausfindig, das von Dietmar vom Hotel Löwen voller Stolz gezeigt wurde, und welches sich als Kleinod entpuppen sollte, das absolut sehenswert ist.

Danach ging es dann wirklich nach Hause, wo wir um ca. 20.30 Uhr wieder bei der St. Josef Kirche ankamen. Mit neuen Eindrücken, vollen Einkaufstaschen, lustigen Geschichten…… und der Vorfreude auf die nächste Reise.









































































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